Jüdisches Viertel

 

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Mittelpunkt des jüdischen Viertels ist die Neue Synagoge in der Oranienburger Straße. Sie wurde vom Schinkelschüler Eduard Knoblauch entworfen und 1866 von Stüler fertiggestellt. Die nach der Kriegszerstörung wiedererbaute Synagoge wurde am 7.5.1995 eingeweiht. Heute beherbergt sie das Zentrum Judaicum mit Lehr-; Lern- und Gedenkzentrum, Archiv und Bibliothek. Die größte jüdische Gemeinde in Deutschland zählt heute 12.000 Gemeindemitglieder.
In der Nähe der Synagoge gibt es Restaurants, wo koschere Speisen und Wein von den Golanhöhen angeboten werden.

Nicht weit von hier ist die Adass Jisroel Synagoge, die 1869 von orthodoxen Juden aus Protest gegen die Liberalisierung der Hauptgemeinde als unabhängig orthodoxe Gemeinde gegründet wurde. Im daneben liegenden Beth Cafe werden koschere Speisen angeboten. Ein koscheres Lebensmittelgeschäft ist das Kolbo in der Augustraße. Dieser Straße befanden sich früher die jüdische Mädchenschule und ein Jüdisches Krankenhaus.