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Berliner Schlösser |
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Schloss
Glienicke Als Prinz Karl 1824 das Anwesen erwarb, kam er gerade von seiner ersten Italienreise zurück. Er beauftragte Carl Friedrich Schinkel seinen Traum von einer italienischen Villa in südlicher anmutender Landschaft zu verwirklichen. So wurde der garten als Pleasureground von Peter Joseph Lenné und von Fürst Pückler gestaltet. Im Blick über die Havel sah Carl den Golf von Neapel, die Kuppel der Nicolaikirche erinnerte ihn an den Petersdom in Rom. Der leidenschaftliche Sammler fand hier den Ort um seine Sammlung von Bruchstücken, Säulen, Kapitellen, Särgen und Skulpturen zu präsentieren. Der Innenhof und der Park mit großer Neugierde, Casinos und Antikenhof sind eine Referenz an die Antike. Pfaueninsel ![]() Die Pfaueninsel war für die Berliner im 19. Jahrhundert der Inbegriff der exotischen Märchenwelt. Hier gab es die ersten Fontänen Preußens, eine der größten Palmensammlungen Europas, einen wunderschönen Rosengarten, eine Tiersammlung, die später den Grundstock für den Berliner Zoo bildete. Noch heute laufen die Pfauen frei über die Insel oder empfangen die Gäste schon an der Fähre, die sie auf die Pfaueninsel bringt. Friedrich Wilhelm II. hat sich auf dem Eiland ein Schlösschen bauen lassen, das er mit Wilhelmine Encke als Liebesnest nutzte. Genießen Sie zu allen Jahreszeiten die Stimmungen der Insel! |