
Preußen
ist immer ein Einwanderungsland gewesen. Nach dem 30jährigen Krieg war
das Land entvölkert, der Große Kurfürst begann das Land zu
"peublieren". 1685 erließ er Potsdamer Glaubensedikt, das es den
Hugenotten, den Glaubensflüchtlingen, die aus dem katholischen
Frankreich kamen, gestattete, sich in der Mark Brandenburg anzusiedeln.
Um 1700 war jeder 3. Einwohner ein Franzose.
Dieser Rundgang zeigt die Spuren der Hugenotten an der
französischen Kirche auf.
Direkt
neben dem ehemaligen französischen Viertel liegt des holländische
Viertel. 134 rote Holländerhäuser in 4 Karrees wurden vom Architekten
Jan Bouman im Auftrage des Soldatenkönigs in Potsdam gebaut. Bummeln
Sie durch das größte geschlossene, holländische Bauensemble der
Niederlande, das komplett unter Denkmalschutz steht, und lassen sich
sich von dem Charme dieses Stadtviertels verzaubern! Vielleicht machen
Sie einen Abstecher ins Jan Bouman Haus, ins Potsdam Museum oder Sie
schlendern gemütlich durch die Straßen mit den Giebeln und
Traufenhäusern! Einzig ist die Stimmung hier beim Tulpenfest im April,
wenn viele Holländer ihre Kultur und Kunst präsentieren.
Durch das Holländische Viertel gibt es eine Spezialtour für
Kinder.